AMD | Altersbedingte Makuladegeration

Der „gelber Fleck“ (Makula) ist die Stelle des schärfsten Sehens auf der Netzhaut. Wird die Netzhaut an dieser Stelle zerstört, spricht man von der Makula-Degeneration. Die Betroffenen sehen anfangs verschwommen, Einzelheiten werden schlecht erkannt und das Lesen wird allmählich schwieriger.

Den Patienten kann (je nach Zustand der Netzhautmitte) geholfen werden. Wichtig ist ab dem 40. Lebensjahr eine regelmäßige Kontrolle (AMD-Screening) beim Augenarzt. Außerdem lässt sich im Rahmen eines Gefäß-Screenings das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko gut einschätzen.

Mit der OCT können die Netzhaut und der Sehnerv schnell und unkompliziert vermessen werden. Neben der Früherkennung von krankhaften Veränderungen dient die Optische Kohärenztomographie aber auch dazu, bei einer medikamentösen Behandlung deren Wirksamkeit exakt zu verfolgen. Die OCT hilft, kleinste Veränderungen in den Makulaschichten zu registrieren.

Wurde eine Makuladegeration festgestellt, so werden wir im Allgemeinen zuerst versuchen, diese medikamentös, z. B. durch die Injektion moderner Medikamente in den Glaskörper des Auges, zu behandeln, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu stoppen oder wenigstens zu verlangsamen.

Nähere Informationen finden Sie unter: www.amd-netz.de

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